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Wenn ein Monat einfach vergeht

Autor: Nils | Datum: 28 Februar 2015, 12:50 | 0 Kommentare

Februar. Mein einziger Blogeintrag, denn der Monat verging viel zu schnell.

Nach meinem Januar in den Menschenrechtsgruppen für Farmer, Fahrer, Fair Trade und Fabrikarbeiter vergingen die drei Tage zum Zwischenseminar mit Rundbrief schreiben und in meiner Gastfamilie sein.

Das Zwischenseminar war dann zweigeteilt. Erst waren Simon und ich mit 23 weiteren deutschen Freiwilligen auf der wunderschönen Insel Talikud, die vor Davao im Süden der Philippinen liegt, auf dem vorgeschriebenen „weltwärts“ Seminar. Das war sehr gut, weil die anderen Teilnehmer ähnliche Erfahrungen in den Philippinen machen und es aber durch den wunderschönen Strand und das Resort auch eine Art Kurzurlaub war. Fotos findet ihr in dem Ordner „Mindanao – Talikud“ (bald). Es war einfach total interessant und auch sehr schön mal komplett Deutsch zu sprechen (es ist eine sehr gute Sprache, wirklich).

Daraufhin waren Simon, Debbie (letztjährige VEM-Freiwillige) und ich noch eine weitere Woche in Davao in der UCCP, die zur gleichen Zeit auch etwa 200 Indigenious People (Ureinwohner der Philippinen – Lumads) beherbergte.

Zusammen mit den Menschen, die aus den Bergen gekommen waren, wo das Militär ihre Dörfer besetzt um Platz für große (häufig ausländische) Firmen zu gewinnen, haben wir die Tage verbracht und angefangen einen kleinen Informationsfilm über die Situation zu drehen.

Das Flüchtlingscamp ist direkt neben einem Tagungshaus der Kirche und wird nicht nicht zum ersten Mal benutzt. Leider kommt es häufig vor, dass die Dörfer der Indigenous vom Militär besetzt werden und die Menschen so zu vertreiben versucht werden. Gerade die Kinder hatten scheinbar viel Spaß daran, dass wir da waren.

Insgesamt waren die zwei Wochen in und um Davao sehr schnell vorbei und wir waren schon wieder auf dem Rückweg nach Cebu. Dort ist Simon noch etwas bei uns geblieben und nach zwei Tagen wieder nach Leyte übergesetzt. Für mich war dann eine halbe Woche frei, die ich für meine Stipendiumbewerbungsunterlagen genutzt habe.

Die letzte Woche im kurzweiligen Februar war ich dann zurück im Krankenhaus, dem VCMC, im OP, was unfassbar interessant war und manche der Ärzte haben mir soviel erklärt und gezeigt.

Sonst muss ich mich eigentlich nicht mehr in meine Gastfamilie einleben, sondern bin schon mittendrin, ganz normal.

 

Mein zweiter Rundbrief ist gerade verschickt worden. Wer den nicht bekommt oder bekommen hat, kann sich jederzeit bei mir melden, ich sende ihn dann zu und auch für die zwei verbleibenden Rundbriefe.

Zum Ende ein kleiner Tipp: wer mal so richtig schwitzen möchte, sollte in den Philippinen mit Simon Badminton spielen.

 

Liebe Grüße aus Cebu City, der sogenannten "Queen City of the South"

euer Nils

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